Podiumsdiskussion

12.09.2011 17:52 von Markus Paul

Podiumsdiskussion am 09.09.2011

Jugend fragt: Podiumsdiskussion mit den Bgm-Kandidaten

von Jan Philipp Ling

Rotenburg. Mit der ersten Podiumsdiskussion der Bürgermeister-Kandidaten ist der Wahlkampf am Freitag abend in die „heiße Phase“ übergegangen. Initiiert wurde die Diskussion vom Stadtjugend­ring und der Schülervertretung der Jakob-Grimm-Schule, weswegen auch jugendpolitische Themen im Mittelpunkt standen. Neben zahlreichen Jugendlichen hatten sich aber auch viele Erwachsene im Rathaussitzungssaal eingefunden.

Auf dem Podium (v.li.): Christian Grunwald, JGS-Schulsprecher Fabian Degenhardt, Matthias Kacmaz vom Stadtjugendring und Manfred Fehr. Fotos: Ling

Auf dem Podium (v.li.): Christian Grunwald, JGS-Schulsprecher Fabian Degenhardt, Matthias Kacmaz vom Stadtjugendring und Manfred Fehr. Fotos: Ling

Christian Grunwald erklärte in seinem Eingangs-Statement, er wolle erreichen, „dass Rotenburg seine Zukunft wieder selbst in die Hand nimmt.“ Dazu sei es nötig, auch vor allem junge Menschen in Rotenburg zu behalten.

Manfred Fehr stellte klar, dass Jugendpolitik eine vielschichtige Angelegenheit sei. Auch Ausbildungsförderung gehöre dazu, und schließlich hänge alles daran, ob es in der Region auch qualifizierte Arbeitsplätze gebe.

In der anschließenden Fragerunde sahen sich die beiden Kandidaten (nach anfänglichem Zögern) einem durchaus kritischen Publikum ausgesetzt. So musste sich Fehr anhören, beim Thema demografischer Wandel rede er ja eher „um den heißen Brei herum“ anstatt konkrete Maßnahmen zu nennen. Und Grunwald, der in der Kommunalwahl mit „jungen Köpfen“ geworben hatte, wurde kritisch gefragt, ob in seiner Fraktion nicht nach wie vor sehr viele Senioren seien.

Die Podiumsdiskussion stieß auf reges Interesse.

Die Podiumsdiskussion stieß auf reges Interesse.

Doch auch die Jugendlichen Zuhörer wurden in die Pflicht genommen. „Wer von Ihnen wäre denn bereit, sich zu engagieren?“ fragte Fehr in die Runde – nur wenige Hände gingen nach oben. Auch Christian Grunwald warb bei den jungen Leuten dafür, sich politisch zu engagieren, auch unabhängig von Parteizugehörigkeit.

Einigkeit herrschte weitgehend darüber, dass es für Jugendliche zu wenig Freizeitangebote gebe.  So wurde erörtert, ob der Abiturjahrgang an der Gestaltung des Strandfestes mitwirken könne, um den Disko-Abend ansprechender für Jugendliche zu gestalten. Auch um die Forderung nach einem Street-Soccer-Feld versprach Fehr, sich zu kümmern. „Und wenn wir jetzt das Festkommitee und den Abi-Jahrgang zusammenbringen, hat dieser Abend ja bereits einen Erfolg gebracht“ schloss Grunwald.

 

Quelle: http://kreisanzeiger-online.de/2011/09/10/jugend-fragt-podiumsdiskussion-mit-den-bgm-knadidaten/

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siehe auch Artikel aus der HNA vom 12.09.2011 (PDF)

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